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Sonntag, 31. Januar 2010 19:11 Alter: 39 Tag(e)
Rubrik: Deutschland
Von: DWD

Arktikluft bringt wieder Schnee nach Deutschland


© www.pixelio.de

In den letzten Tagen hat sich das Winterwetter vor allem im Norden Deutschlands von seiner unangenehmen Seite gezeigt. Menschen kamen ums Leben, Autos blieben stecken, Zugverbindungen fielen aus. Und auch für die kommende Woche haben die Meteorologen keine guten Nachrichten.

Der Winter behält Deutschland weiterhin fest im Griff. Feuchte Arktikluft sorgt am Dienstag und Mittwoch für erneute Schneefälle, die über zehn Zentimeter Neuschnee binnen zwölf Stunden bringen können, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.

In den Nächten ist weiterhin mit zum Teil strengem Frost zu rechnen. Dem DWD zufolge könnte nach der nächsten Woche möglicherweise anhaltendes Tauwetter einsetzen.

Am Montag wechseln größere Wolkenauflockerungen mit stärkerer Bewölkung. Vor allem im Norden und über dem Bergland fallen Schneeschauer. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen Werte zwischen einem Grad im Nordwesten und minus drei Grad im Südosten.

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In der Nacht zum Dienstag schneit es zeitweilig. Die Temperatur geht auf minus drei bis minus neun Grad zurück, bei länger aufklarendem Himmel auch darunter.

Am Dienstag ist es meist stark bewölkt. Gebietsweise schneit es, vor allem in der Westhälfte auch länger andauernd mit Neuschneemengen um zehn Zentimeter, im Bergland um 15 Zentimeter in 12 Stunden. In den tiefen Lagen Westdeutschlands ist kurzzeitig auch Regen möglich.

Der Wind wird stärker und erreicht im Westen und Süden in höheren Lagen in Böen Sturmstärke. Es muss mit Schneeverwehungen gerechnet werden. Das Thermometer steigt auf höchstens minus vier bis ein Grad, in Rheinnähe bis drei Grad.

Verbreitet setzten sich die Schneefälle am Mittwoch fort. In tieferen Lagen im Westen kann der Schnee in Schneeregen oder Regen übergehen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen im Norden und Osten zwischen null und minus drei Grad, im Westen und Süden werden null bis vier Grad erreicht. Der Wind weht meist mäßig, auf höheren Berggipfeln gibt es Sturmböen.

 


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